Freitag, 14. November 2014

Ich lebe noch!!!

Jetzt liegt mein letzter Eintrag hier wirklich schon eine ganze Weile zurück, aber nun kommt endlich mal wieder ein Update.
Die Tatsache, dass ich so lange nicht geschrieben habe stellt aber, wie ich finde, ganz gut dar, dass ich einfach sehr viel erlebe und somit nicht sehr oft Zeit habe, in der ich nichts mache und beispielsweise meinen Blog aktualisieren könnte.
Ich beginne gleich mal damit, von der, für mich persönlich, wichtigsten Entscheidung der letzten Wochen zu berichten:
Ich hatte ja schon bevor ich Deutschland verlassen habe einigen von euch erzählt, dass es möglich ist, dass ich den zweiten (längeren) Teil meines Volotariats in einer anderen Stadt als den ersten Teil verbringe.
Inzwischen wurde jetzt entschieden, dass ich ab Januar zusammen mit Marvin nach Trujillo (eine Stadt, die nördlich von Lima liegt) ziehen und im CVJM dort arbeiten werde.
Ich bin sehr gespannt darauf, was mich dort erwarten wird.
Ich habe zwar schon einige Informationen darüber, wie die Arbeit und das Leben dort aussehen könnten, aber ich glaube ich werde hier im Blog dann genauer darüber berichten, wenn ich dann dort bin.
Bisher bin ich noch in Lima und erlebe hier auch sehr viele coole Sachen.
An der Arbeit hat sich an sich im Vergleich zu den vergangenen Blogeinträgen nicht allzu viel verändert.
Jedoch hat vor 4 Wochen endlich die Jugendgruppe für Jugendliche in Pueblo Libre (Comunidad Alpha) begonnen.
Diese ist eigentlich fast wie ein Jugendgottesdienst, der wöchentlich stattfindet. Es ist also relativ viel Aufwand und auch nicht ganz leicht zu koordinieren. Deshalb gibt es natürlich auch noch einige Dinge, die man verbessern könnte, aber ich finde, dass es für die erstem Male echt schon sehr gut geklappt hat. Und vor allem war ich beeindruckt davon, wie viele Jugendliche auf Anhieb da waren. Damit hatte ich nicht gerechnet.
Das (leider nicht ganz vollständige) Mitarbeiterteam von Alpha
Bei „crecemos felices“, dem Projekt mit den Straßenkindern habe ich in den letzen Wochen mal meine Kamera dabei gehabt. Deshalb könnt ihr hier mal ein paar Fotos von meiner Arbeit bzw. den Kindern dort sehen.





Ich bin nun auch endlich richtig in Peru angekommen. Ich hab mir nämlich ein Trikot von der peruanischen Nationalmannschaft gekauft.
Beim wöchentlichen Fußball hier im Y, bei dem des öfteren Deutschland gegen Peru gespielt wird, ist das deutsche Team schon ein paarmal fast geschlossen in Perutrikots angetreten.
Meine schwäbischen Wurzeln hab ich aber trotz allem noch nicht ganz vergessen. Vor drei Wochen hab ich für meine peruanische Familie nämlich Käßspätzle gekocht.
So ein bisschen was von meiner eigenen Kultur bring ich also auch hier her mit.
An den meisten Wochenenden, an denen ich nicht bei Aktionen im Y (wie zum Beispiel einer großen Kirmes zur Finanzierung einer zweiten Stelle für das Projekt „crecemos felices“) eingespannt bin, unternehme ich weiterhin Dinge mit meiner Familie.
Am vergangenen Sonntag waren wir beispielsweise in einem Country Club, der ein bisschen außerhalb von Lima lag. Die Landschaft dort war sehr schön und wir haben auch ein bisschen Tennis gespielt und sind gebadet. Es war also ein sehr entspannter und schöner Ausflug.



Das waren so im groben die Dinge, die ich im letzten Monat hier erlebt habe.
Ich werde mich bemühen auch in näherer Zukunft mal wieder ein ein bisschen was zu schreiben.
Bis dahin
Liebe Grüße
Manu

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