Jetzt liegt mein letzter Eintrag hier
wirklich schon eine ganze Weile zurück, aber nun kommt endlich mal
wieder ein Update.
Die Tatsache, dass ich so lange nicht
geschrieben habe stellt aber, wie ich finde, ganz gut dar, dass ich
einfach sehr viel erlebe und somit nicht sehr oft Zeit habe, in der
ich nichts mache und beispielsweise meinen Blog aktualisieren könnte.
Ich beginne gleich mal damit, von der,
für mich persönlich, wichtigsten Entscheidung der letzten Wochen zu
berichten:
Ich hatte ja schon bevor ich
Deutschland verlassen habe einigen von euch erzählt, dass es möglich
ist, dass ich den zweiten (längeren) Teil meines Volotariats in
einer anderen Stadt als den ersten Teil verbringe.
Inzwischen wurde jetzt entschieden,
dass ich ab Januar zusammen mit Marvin nach Trujillo (eine Stadt, die
nördlich von Lima liegt) ziehen und im CVJM dort arbeiten werde.
Ich bin sehr gespannt darauf, was mich
dort erwarten wird.
Ich habe zwar schon einige
Informationen darüber, wie die Arbeit und das Leben dort aussehen
könnten, aber ich glaube ich werde hier im Blog dann genauer darüber
berichten, wenn ich dann dort bin.
Bisher bin ich noch in Lima und erlebe
hier auch sehr viele coole Sachen.
An der Arbeit hat sich an sich im
Vergleich zu den vergangenen Blogeinträgen nicht allzu viel
verändert.
Jedoch hat vor 4 Wochen endlich die
Jugendgruppe für Jugendliche in Pueblo Libre (Comunidad Alpha) begonnen.
Diese ist eigentlich fast wie ein
Jugendgottesdienst, der wöchentlich stattfindet. Es ist also relativ
viel Aufwand und auch nicht ganz leicht zu koordinieren. Deshalb gibt
es natürlich auch noch einige Dinge, die man verbessern könnte,
aber ich finde, dass es für die erstem Male echt schon sehr gut
geklappt hat. Und vor allem war ich beeindruckt davon, wie viele
Jugendliche auf Anhieb da waren. Damit hatte ich nicht gerechnet.
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| Das (leider nicht ganz vollständige) Mitarbeiterteam von Alpha |
Bei „crecemos felices“, dem Projekt
mit den Straßenkindern habe ich in den letzen Wochen mal meine
Kamera dabei gehabt. Deshalb könnt ihr hier mal ein paar Fotos von
meiner Arbeit bzw. den Kindern dort sehen.
Ich bin nun auch endlich richtig in
Peru angekommen. Ich hab mir nämlich ein Trikot von der peruanischen
Nationalmannschaft gekauft.
Beim wöchentlichen Fußball hier im Y,
bei dem des öfteren Deutschland gegen Peru gespielt wird, ist das
deutsche Team schon ein paarmal fast geschlossen in Perutrikots
angetreten.
Meine schwäbischen Wurzeln hab ich
aber trotz allem noch nicht ganz vergessen. Vor drei Wochen hab ich
für meine peruanische Familie nämlich Käßspätzle gekocht.
So ein bisschen was von meiner eigenen
Kultur bring ich also auch hier her mit.
An den meisten Wochenenden, an denen
ich nicht bei Aktionen im Y (wie zum Beispiel einer großen Kirmes
zur Finanzierung einer zweiten Stelle für das Projekt „crecemos
felices“) eingespannt bin, unternehme ich weiterhin Dinge mit
meiner Familie.
Am vergangenen Sonntag waren wir
beispielsweise in einem Country Club, der ein bisschen außerhalb von
Lima lag. Die Landschaft dort war sehr schön und wir haben auch ein
bisschen Tennis gespielt und sind gebadet. Es war also ein sehr
entspannter und schöner Ausflug.
Das waren so im groben die Dinge, die
ich im letzten Monat hier erlebt habe.
Ich werde mich bemühen auch in näherer
Zukunft mal wieder ein ein bisschen was zu schreiben.
Bis dahin
Liebe Grüße
Manu

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